Wasserfilter

Unsere Wasserfilter stammen ausschließlich von namhaften deutschen Markenherstellern mit jahrzehntelanger Erfahrung im Bereich Trinkwasseraufbereitung für zuhause. Alle Trinkwasserfilter benutzen die innovative, natürliche und äußerst leistungsfähige Technologie der Monoblock-Aktivkohlefilter, welche durch umfangreiche externe Gutachten in ihrer Leistungsfähigkeit bestätigt wurden.

Passenden Filtereinsätze finden Sie hier und alles Wichtige zu Wasserfilter fürs Trinkwasser erfahren Sie hier...

Alles Wichtige zu Wasserfilter

Einführung - Wasserfilter für Zuhause kaufen

Die private Wasseraufbereitung durch Trinkwasserfilter und Wasserfilteranlagen im Haushalt gewinnt immer mehr an Bedeutung. Warum das so ist und was Sie bestimmt noch nicht wussten, erfahren Sie nachfolgend.

Als eine Form der Trinkwasseraufbereitung werden unter Wasser-Filter alle Möglichkeiten und Systeme verstanden die im Großen und Ganzen eine Hauptfunktion haben: das Wasser von Schmutzpartikeln und Schadstoffen zu bereinigen um die Wasserqualität insgesamt zu verbessern. Heutzutage gibt es unzählige verschiedene Systeme um Wasser zu filtern auf dem Markt, welche sich je nach Einsatzbereich, Einsatzort, Filterverfahren, Fokus (Schadstoffreduktion oder Geschmacksverbesserung) und Qualität unterscheiden.

Filter ist nicht gleich Filter! Teilweise sind Geräte und Systeme zur Wasserreinigung so kompliziert und mysteriös wie das Medium Wasser selbst.

Als Einstieg hilft Ihnen vielleicht, dieser praxisnahe Ratgeber: Wie finde ich den richtigen Wasserfilter? Darin werden Beweggründe für die Anschaffung eines Trinkwasserfilters erläutert und die unterschiedlichen Wasserfiltersysteme erörtert.

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Warum Wasser filtern?

Haben Sie auch schon mal die Aussage gehört, dass das deutsche Leitungswasser das meistkontrollierteste Lebensmittel sei? Diese Aussage klingt beruhigend und erweckt den Eindruck es sei absolut unbedenklich trinkbar und von sehr guter Qualität. Allerdings sind wir der Meinung, dass bei dieser vielzitierten Aussage einige wichtige Aspekten vergessen werden:

Filter trotz Trinkwasserverordnung?

Vielkontrolliert bedeutet nicht bestmöglich

Die aktuelle Fassung der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) stammt aus dem Jahr 2001 und ist untergliedert in chemische, mikrobiologische und radiologische Anforderungen mit verbindlichen Grenzwerten für eine Reihe von möglichen Schadstoffen (ungefähr 50). Auf diese wird permanent in ca. 6.000 Wasserwerken das Leitungswasser hin kontrolliert und aufbereitet. Daher gilt das aufbereitete Wasser in der Praxis als trinkbar und bekömmlich. Für das Bundesumweltamt und jedes Wasserwerk ist es ein Produkt von hervorragender Qualität und das meistkontrollierteste.

Doch leider gelangen durch Industrie, Landwirtschaft und uns Menschen immer mehr Schadstoffe in den Wasserkreislauf, die überhaupt nicht durch die jetzige Trinkwasserverordnung geregelt und geprüft werden. So weisen renommierte Institute und Analysten (Ökotest, Stiftung Warentest, Frontal 21, usw.) regelmäßig chemische Gifte wie Korrosions- und Pflanzenschutzmittel, Trihalogenmethane, Asbest und Rückstände von Arzneimitteln sowie Viren oder Schwermetallbelastungen nach.

Zur Veranschaulichung: Die Trinkwasserverordnung regelt ca. 50 Grenzwerte wohingegen durch Industrie und Umwelteinflüsse inklusive aller möglichen chemischen Stoffe bis zu 100.000 Verunreinigungen und Schadstoffe in unserem Trinkwasser vorkommen können.

Daher sagt Der Zusatz “meistkontrolliert” leider überhaupt nichts über die eigentliche Qualität des Leitungswassers aus. So oft wie möglich auf eine kleine Anzahl an Schadstoffen zu prüfen, macht das Endprodukt Trinkwasser lange nicht gut oder sehr gut. Daher ist ein Wasserfilter für Trinkwasser vielleicht doch sinnvoll?!

Grenzwerte in der Wasseraufbereitung

Tatsächlich grenzwertig!

Die festgelegten Grenzwerte der TrinkwV sollen uns Verbraucher vor zu hohen Belastungen schützen, daher glauben viele ein Wasserfilter sei schlicht überflüssig. Denn oberstes Ziel der TrinkwV lautet: Das Wasser soll genusstauglich sein. Das klingt zwar gut, kann aber genauso gut bedeuten: "Wenn man es trinkt fällt man nicht sofort um..."

Das Thema Grenzwerte ist zu groß um es hier zu diskutieren, doch wesentliche Fragen wären: Woher kommen die Grenzwerte der TrinkwV? Warum werden nicht regelmäßig neue hinzugefügt und warum gibt es innerhalb der EU in vielen Ländern strengere Grenzwerte als in Deutschland? ...

Denn eigentlich müsste die Liste der zu prüfen Schadstoffe kontinuierlich erweitert und verschärft werden, doch leider zeigt ein Blick in die Vergangenheit, das Grenzwerte im Notfall sogar einfach nach oben verschoben wurden. Was nicht passt wird eben einfach passend gemacht, dem Verbraucher wird es schon nicht schaden bzw. merken tun es ohnehin die wenigsten Bürger.

Und was oftmals gerne vergessen wird: Die Einhaltung von Grenzwerten bedeutet nicht, dass diese Stoffe komplett aus dem Wasser entfernt wurden! Rückstände der Verunreinigungen verbleiben nach wie vor im Wasser. Für viele hochgiftige Schadstoffe sollte es aber gar keine Rückstände, auch keine mikrokleinen geben dürfen, z.B. Blei und Kupfer. Derartige Schadstoffe haben in Trinkwasser einfach nichts zu suchen! 

Wer kann denn garantieren, dass selbst die kleinen Verunreinigungen sich auf Dauer nicht doch auf unsere Gesundheit auswirken? Vielleicht ist die offizielle Bezeichnung als "Trinkwasser" durch das Bundesumweltamt komplett irreführend? Wasseraufbereitung im Haushalt durch eigenen Wasserfilter für tatsächlich gesundes Trinkwasser kann Ihnen jedenfalls helfen auf Nummer sicher zu gehen!

Unser Lieblingsargument: Nutzwasser oder Trinkwasser?

Im Endeffekt eine reine Kostenfrage.

Leitungswasser wird in erster Linie als Nutzwasser für Spülung, Duschen, Geschirr, Garten und Putzen verwendet. Und zwar ganze 97% davon, den Rest der im Schnitt verbrauchten 122 Liter, nämlich 4 Liter benutzen wir zum Trinken und Kochen [Stand 2016]. Allein das Verhältnis ist beachtlich und sollte zu denken geben.

So wie jedes andere Produkt ist Leitungswasser ein gefundener Kompromiss aus technischen Grenzen, gesundheitlicher und ökologischer Verträglichkeit sowie wirtschaftlichen und politischen Interessen. Die Trinkwasseraufbereitung wird schließlich von Steuergeldern finanziert.

Wo ist der Anreiz das Leitungswasser so zu filtern und bereitzustellen, das es bestmöglich und besonders gesund ist? Es gibt keinen! Jedem Liebhaber von Leitungswasser sollte bewusst sein, dass in der Wasserversorgung allein schon aus Kostengründen nicht mehr getan wird als notwendig. Zuhause Leitungswasser zu filtern sollte spätestens jetzt überzeugen.

Der lange Weg vom Wasserwerk zum Wasserhahn

Auch dann noch genusstauglich?

Das “genusstauglich" aufbereitete Wasser muss für gewöhnlich noch durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Hier kann überhaupt nicht ausgeschlossen werden, dass zusätzliche Verunreinigungen entstehen. Insbesondere sind oftmals auch gerade die letzten Meter im eigenen Gebäude problematisch. Keime aus Totsträngen oder gelöste giftige Schwermetalle aus sehr alten Wasserleitungen können die Trinkwasserqualität zusätzlich stark reduzieren. Steht das Wasser lange in den Leitungen, ist auch dies nicht förderlich.

Die Trinkwasserverordnung greift hier nicht und Hauseingangsfilter entnehmen nur große Partikel (wie z.B. Sand) aus dem Wasser. Daher ist ein Filter für Trinkwasser direkt am Entnahmepunkt kurz bevor es konsumiert wird zu empfehlen.

Klare Vorteile und tatsächlich sinnvoll

1 Wasserfilter sind ökologisch und ökonomisch sinnvoll

Sorgenfreies Trinkwasser ohne Schadstoffe durch Wasserfilter
Keine Schadstoffe mehr trinken!

Wussten Sie schon das wir Deutsche als Spitzenreiter im Mineralwasserkonsum gelten? Nirgendwo anders werden so viele Wasserkisten oder PET-Sechserpacks gekauft wie in Deutschland.

Das ist sehr interessant, wo doch auch die landläufige Meinung vorherrscht unser Trinkwasser sei hervorragend und Leitungswasser filtern daher unnötig. Woran kann das liegen?

  • Brillantes Marketing der Hersteller?
  • Schmeckt das Nass aus der Leitung nicht gut genug?
  • Herrscht doch Angst davor es sei nicht gesund und ausreichend bekömmlich?
  • Oder fehlt einfach die Kohlensäure?

Fakt ist: Flaschenwasser zu kaufen ist nicht umweltschonend noch sparsam. Jeder Kasten Wasser verbraucht große Ressourcen in Herstellung und Transport und verursacht hohe Kosten für Werbung, Reinigung, Material und Treibstoff für Transport und Rücktransport. Das ist eine schlicht unnötige Belastung für die Umwelt.

Sie glauben Mineralwasser sei gesünder? Leider nein, weder gesetzlich vorgeschrieben sind höhere Mineralienanteile noch eine engere Überprüfung der Wasserqualität. Institute wie Öko-Test haben des Öfteren Rückstände von Pestiziden und Schwermetallen direkt in Mineralwässern gefunden! Es handelt sich somit nicht zwangsläufig um qualitativ besseres Wasser.

2 Kein Kistenschleppen mehr nötig! Mehr Zeit, mehr Geld und ein geschonter Rücken

Nie wieder Kisten schleppen durch Wasserfilter
Kein Kistenschleppen mehr!

Jeder Mensch benötigt ungefähr 2-4 Liter Wasser am Tag je nach Aktivität, Jahreszeit und Zustand. Bei einem 12er Kasten mit 0,7-Liter-Mehrwegflaschen aus Glas kommen so je nach Haushaltsgröße bis zu einer Kiste Wasser täglich zusammen. Diese nicht mehr Schleppen zu müssen ist ein super Anreiz für einen Wasseraufbereiter.

Ein Trinkwasser-Wasserfilter spart bares Geld - Wir sind nicht nur ab und an Weltmeister im Fußball sondern auch im Mineralwasserkonsum, was im Zeitverlauf wesentlich teuer als die meisten Modelle samt Filtereinsätzen am Markt ist.

Die Anschaffung und der Unterhalt eines hochwertigen und modernen Filtersystems haben sich oftmals direkt im ersten Jahr amortisiert. Die Ersparnis für einen 4-Personenhaushalt im Vergleich zu Flaschenwasser beträgt schnell mehr als 500 EUR pro Jahr. Es hilft diese Rechnung mal selbst aufzumachen.

3 Macht ihr Leitungswasser nicht nur gesund, sondern auch lecker!

Wasserfilter erzeugen leckeres Leitungswasser
Endlich leckeres Wasser aus der Leitung!

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, doch das Wasser aus der Leitung kann richtig gut schmecken. Insbesondere dann, wenn zusätzlich die geruchs- und geschmacksstörenden Stoffe durch eine Wasserfilteranlage entnommen werden.

Unsere Erfahrungen zeigen eindeutig, dass allen Kunden gefiltertes und vitalisiertes Wasser nicht nur gut schmeckt, sondern auch eindeutig besser als normales Leitungswasser.

Vitalisierung als Teil der Gesamtqualität: Nicht nur die Zusammensetzung und die Anzahl der Mineralien spielen eine große Rolle, sondern auch die physikalische Qualität des Wassers. So lässt vitalisiertes Wasser selbstgekochte Speisen und Getränke besser schmecken. Die Natur lebt es uns vor, denn für Tiere und Pflanzen ist Wasser auch nicht gleich Wasser.

Was wird gefiltert? Natürliche Wasserreinigung

Monoblock-Aktivkohlefilter entnehmen kleinste Partikel (Sand, Kalk, Mikroplastik und Asbestfasern) aus dem Leitungssystem und befreien das Wasser nachweislich von giftigen Schwermetallen wie Blei oder Kupfer, Bakterien, Pestiziden, Chlor und Resten eines Chemie-Cocktails aus Pflanzenschutzmitteln, Arzneimitteln und Hormonen.

Diese Schadstoffrückhaltung funktioniert ganz ohne Chemie und ohne den Zusatz von Silber, rein physikalisch aufgrund mechanischer, katalytischer und adsorptiver Eigenschaften (d.h. viel mehr als man unter einem Sieb verstehen würden). Gesinterte Aktivkohle in Form eines Monoblocks (Aktivkohle-Blockfilter) ist aufwendig herzustellen und mit gewöhnlicher Aktivkohle nicht vergleichbar.

Das Besondere an dieser rein natürlichen Form der Wasseraufbereitung ist, das alle wichtigen Mineralien im Trinkwasser verbleiben. Das sorgt für einen guten Geschmack.

Mehr Information wie die Filterung mittels Aktivkohle-Blockfilter funktioniert, erfahren Sie weiter unten oder hier.

Wasserfilter Trinkwasser - Typen nach Einsatzzeck

Um bei der Fülle an unterschiedlichen Wasserfilter-Begriffen den Überblick zu behalten macht es Sinn, diese nach ihrem Einsatzzweck zu ordnen. Es gibt simple Modelle in praktischer Kannenform, Modelle für unterwegs, Auftischgeräte die direkt am Wasserhahn angeschlossen werden, Einbaufilter unter der Spüle und komplette Wasserfilteranlagen für den direkten Einsatz am Wasseranschluss im Keller.

Tischkannenfilter

Tischkannen-Wasserfilter

Umfragen zeigen das in Deutschland die meisten Menschen unter dem Begriff "Wasserfilter" sogenannte Tischkannenfilter oder Kannenfilter verstehen. Das deutsche Unternehmen Brita hat diese zu großer Bekanntheit gebracht. Im Inneren der Filterkartuschen wird meist lose geschüttete Aktivkohle mit einem Ionentauscherharz kombiniert. In ihrer Handhabung sehr praktisch sollen Sie das Wasser vorrangig von Geschmacksstörern und Härte befreien. Ein Fokus auf die nachweisliche Reduktion von Schadstoffen fehlt. Diverse Nachteile lassen diese "günstigen" Modelle insbesondere im Hinblick auf eine falsche Handhabung nicht gut aussehen. Die Begriffe Keimschleuder und Silber wurden in diesem Kontext schon umfangreich thematisiert.

Aktuell wieder in diesem Beitrag des NDR. Unsere Darstellung zur falschen Pauschalisierung bzgl. Wasserfilter finden Sie hier.

Trinkwasserfilter als Auftisch oder Einbaugerät

Leitungswasserfilter werden idealerweise immer direkt am Entnahmepunkt in der Küche oder im Bad angeschlossen. So wird genau das gefiltert, was auch konsumiert wird. Hierzu gibt es Anlagen und Geräte die auf dem Tisch stehen (Auftischfilter) oder elegantere Lösungen die unter der Spüle eingebaut werden (Einbaufilter) und das gefilterte Trinkwasser selbst z.B. über eine 3-Wegearmatur genauso wie Normalwasser entnommen werden kann. Nachweisbare und anerkannte Filterergebnisse werden durch professionelle und aufwendigere Filtertechnologien wie Aktivkohle-Monoblockfilter oder Umkehrosmose erzielt.

Reise und Outdoor Modelle für unterwegs

Reisefilter am Wasserhahn
Wasserfilter direkt am Wasserhahn für Unterwegs

Menschen die viel und gerne in der Natur unterwegs sind, stehen oftmals vor dem Problem abgepacktes Flaschenwasser mitnehmen zu müssen, denn nicht immer steht frisches und keimfreies Wasser zur Verfügung. Aus diesem Grund gibt es mittlerweile Reise- und Outdoor Filter, die sehr kompakt sind und somit gut ins Handgepäck passen.  Unser Reisefilter Travel Go bietet sich zum Beispiel auch ideal für die Anwendung in Ferienwohnungen an, da er direkt am Wasserhahn montiert wird. Reisefilter funktionieren in der Regel mit Aktivkohlepatronen und reinigen das Wasser nicht nur von sichtbaren Schmutzpartikeln, sondern auch von Schadstoffen wie Bakterien, Mikroorganismen, Viren und giftigen Schwermetallen. Mit Outdoorfiltern machen Sie aus See-, Fluss- und Regenwasser sicheres und gut schmeckendes Trinkwasser.

Hauswasserfilter und Grobfilter

Hauswasserfilter
Hauseingangsfilter werden auch als Grobfilter oder Sedimentfilter bezeichnet. Ihr primäres Ziel ist der Schutz der Hauswasserleitungen vor größeren Partikeln.

In vielen Häusern ist direkt in der Hauptwasserleitung ein sogenannter Hauseingangsfilter eingebunden. Für Neubauten ist der Einbau von Hauswasserfiltern in Trinkwasseranlagen bei metallischen Rohrleitungen sogar gesetzlich nach DIN-Norm EN 806 vorgeschrieben. Bei Kunststoffrohren wird er allerdings auch empfohlen, denn Sinn und Zweck dieses Grobfilters (meist 100 µm Feinheit), ist die Rückhaltung gröberer Partikel aus dem Wassernetz zum Schutz der Wasserleitungen im Gebäude. Als Rückspülfilter oder mit austauschbarem Filtereinsatz erhältlich sind diese Wasserfilter nicht mit Feinfiltern zur finalen Trinkwasseroptimierung vergleichbar.

Filtersysteme und Verfahren

Wasserfiltertypen gibt es auf Basis verschiedener Verfahren und jeder Hersteller wird Ihnen die Vorzüge seines eigenen Verfahrens ans Herz legen. Hierzu haben wir folgende Ressource verfasst (Wasserfilter im Test). Nachfolgend gehen wir auf drei gängige Systeme ein:

Aktivkohlefilter - Gesintert und in Blockform

Darstellung eines Standardfiltereinsatzes

Aktivkohle als Filtertechnologie ist weit verbreitet und stellt eines der ältesten Filterverfahren überhaupt dar. Sie kommt ohne Strom und Chemie aus und kann dem Wasser aufgrund seiner Eigenschaften mittels mechanischer und katalytischer Form viele Verunreinigungen entnehmen und belässt es aber in seiner natürlichen Form inklusive aller wertvoller Mineralien. Hinzu kommt seine besondere Eigenschaft der Adsorption, welche nachweislich und sehr zuverlässig sogar Pestizide und Medikamentenrückstände aus dem Wasser entnimmt. Doch Aktivkohle ist nicht gleich Aktivkohle es kommt maßgeblich auf das Herstellungsverfahren an. Aktivkohle-Monoblockfilter werden in einem hochmodernen und innovativen Fertigungsprozess bei hohen Temperaturen gebacken und grenzen sich somit in Qualität und Filterleistung von loser geschütteter Aktivkohle bei den oben genannten Tischkannenfiltern deutlich ab (siehe Gutachten der Firma Carbonit).

Umkehrosmoseanlagen

Umkehrosmoseanlage Wasserfilter
Klassische Darstellung einer Umkehrosmoseanlage ohne zusätzlichen Auffangbehälter

Die Filterung via Umkehrosmose stellt eine hochgradig komplexe Aufbereitung und ein Verfahren mit einem sehr hohen Reinigungsgrad (>99,9%) dar. Unter Druck wird das Wasser aus der Leitung gegen eine fast undurchlässige Membran mit extrem feinen Poren gedrückt, so dass nur die Moleküle des Wassers selbst durchpassen. Die Osmosefilter-Technologie entnimmt dem Wasser somit alle seine Inhaltsstoffe und übrig bleiben fast nur noch Wassermoleküle (Permeat oder Osmosewasser genannt) gänzlich ohne Mineralien und Salze aber auch ohne Schadstoffe. Das Osmosewasser ist zwar trinkbar doch aufgrund der fehlenden Mineralien nicht geschmackvoll. Der saure pH-Wert macht es zusätzlich aggressiv, daher werden von vielen Herstellern im Nachgang Mineralien hinzugefügt. Mehr zu den Vor- und Nachteilen von Umkehrosmoseanlagen erfahren Sie hier.

Unsere Meinung: Das Thema Umkehrosmose ist sehr im Trend und beinahe von einer religionsartigen Meinungsmache umgeben. Das ist bemerkenswert, schließlich ist der Mehrwert überschaubar. Margen auf RO-Filtersysteme sind besonders hoch und somit der Anreiz diese zu verkaufen.

Wir glauben das Osmoseanlagen in der Industrie und Medizintechnik deutlich mehr Sinn machen und halten die Technik, aufgrund der langen Liste der Nachteile, als Wasserfilter in den meisten Fällen für ungeeignet. Wir bevorzugen eine natürliche Filterung, welche das lokale Wasser in seiner natürlichen Zusammensetzung und Struktur belässt. Das muss aber jeder selbst für sich entscheiden.

Entkalkungsanlage als "Wasseraufbereiter"

Entkalkungsanlage Keller
Zentrale Entkalkungsanlagen für das komplette Hauswasser werden direkt im Keller nach dem Wasseranschluss geschaltet

Diese Anlagen stellen per se eigentlich keine Wasserfilter dar. Mittels Ionentausch werden dem Wasser gezielt bestimmt Stoffe entnommen und durch andere ersetzt. Dies können Nitrate oder Schwermetalle sein bzw. in der häufigsten Anwendung Kalzium zur Aufspaltung des Calciumhydrogencarbonits, welches für die Wasserhärte und die damit verbundenen negativen Flecken und Eigenschaften im Haushalt steht. Getauscht wird durch ein Harz welches meist Kalzium gegen Natrium tauscht. Mal abgesehen von der Anwendung in Kannenfiltern für weicheres Tee- oder Kaffeewasser kommt das Verfahren in größeren Hausanlagen oder in der Industrie zum Einsatz.

Leseempfehlung: Weitere Systeme stellen die Dampfdestillation und Wasserionisierung dar. Beide Verfahren sowie ihre Stärken und Schwächen behandeln wir auch umfangreich im Artikel zu Wasserfilter-Systeme im Test.

Für mehr Verständnis werden z.B. in dem nachfolgenden Video nochmal einzelne Filtertypen vorgestellt:

Wasserfilter kaufen auf Wasserhelden.Net

Know-How, Leidenschaft, Kundenservice und Transparenz sind für uns besonders wichtig. Jeder Leser und Kunde soll sich nicht nur sehr gut beraten, sondern auch wohl bei seiner Entscheidung für einen Wasserfilter (egal ob von Wasserhelden.Net) fühlen.

Die ideale Erweiterung bildet der Bereich der physikalischen Wasseraufbereitung durch Wasserwirbler, -Vitalisierer oder Edelsteine. Alles innovative Technologien die der Natur nachempfunden sind und die bioenergetische Verfügbarkeit des Wassers erhöhen. Wir bauen daher auf einen ganzheitlichen Ansatz, welcher professionelle Wasserfiltergeräte von namhaften Markenherstellern wie Carbonit oder Alvito z.B. mit einen Wasserwirbler kombiniert.

Vertrauen auch Sie auf diese lebensbereichernden Technologien und stärken Ihr Fundament für eine gesunde Ernährung. Zusätzlichen liefern Sie einen Beitrag für eine bessere Umwelt durch weniger Plastik und Energieverschwendung.

Unsere Produkttypen nochmal im Überblick:

Das Filtergehäuse steht direkt an der Spüle und wird über einen flexiblen Schlau direkt am Wasserhahn montiert. Per Hebel wird das Wasser in das Auftischgerät geleitet. Lernen Sie unsere Auftischsysteme kennen...

Fest installiert unter der Spüle und mit in den Kaltwasserkreislauf integriert. Die Entnahme erfolgt über einen separaten Hahn oder eine 3-Wege-Armatur. Mehr über Einbauvarianten erfahren...

Ein klassischer Reisefilter wird direkt als Aufsatz an die Küchen- oder Badarmatur geschraubt und ist ideal für hygienisch schwierige Umfelder geeignet. Mehr zu Reisefiltern...

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