München

Final Check offen

Die Qualität des Trinkwassers in Deutschland unterscheidet sich von Region zu Region. Im Folgenden erfahren Sie etwas über die Münchener Trinkwasser-Qualität, die Ursprünge und Zusammensetzung des Wassers sowie über dessen Qualitätssicherung.

Definition

Im nachfolgenden Artikel wird unter Trinkwasser gleichermaßen Leitungswasser verstanden.

Das Münchener Trinkwasser gilt als eines der besten in ganz Deutschland. Es ist nicht nur für Erwachsene unbedenklich trinkbar, sondern eignet sich auch für Säuglinge, die auf Schadstoffe im Trinkwasser sehr empfindlich reagieren. Durch ständige Analysen und Kontrollen der Wasserbetriebe wird die Versorgung und Qualität gesichert [7].

Hervorragendes Trinkwasser

In München kommt das Grundwasser aus den bayrischen Voralpen, aus drei Versorgungsgebieten: dem Mangfalltal, der Schotterebene und dem Loisachtal. Es stammt aus drei verschiedenen Gewinnungsgebieten und fließt quellfrisch im natürlichen Gefälle in die bayrische Hauptstadt. Aus diesem Grund können die Münchener hervorragendes Leitungswasser trinken. Der Wasserpreis in München ist dabei trotzdem vergleichsweise gering: Ein Kubikmeter Wasser kostet 1,6371 Euro [4].

Sicherheit und Qualität

Bei einer 1,5-Millionen-Einwohner-Stadt ist die Sicherheit der Versorgung besonders wichtig. Die Quellen im Mangfalltal und im Loisachtal sind durch Gesteinsschichten geschützt und werden zusätzlich überwacht. Durch unterirdische Leitungen wird das frisch gewonnene Wasser in Hochbehälter der Stadt geleitet. Die Wasserleitungen sind dabei so ausgerichtet, dass sie sich jederzeit gegenseitig ersetzen können [6].

Wichtige Mineralien

Nicht nur die Wasserqualität des Münchener Trinkwassers ist besonders hoch, sondern auch der Mineraliengehalt. Der Grund dafür ist, dass das Quellwasser verschiedene Bodenschichten durchläuft, ehe es in den Wassersystemen der Stadt landet, wobei es gleichzeitig auf natürliche Art und Weise Mineralien aufnimmt [7].

Ständige Kontrollen und Zweifel an der Qualität

Als bestkontrolliertes Lebensmittel wird das Münchener Trinkwasser monatlich analysiert. Qualifizierte Mitarbeiter überprüfen mit modernster Technik über 1.200 Wasserproben. Hierbei findet eine langjährige Kooperation zwischen Forschungsinstituten und Universitäten statt. Geräte werden ständig kontrolliert und weiterentwickelt, um ein umfangreiches Grundwasserüberwachungssystem zu gewährleisten.

Offiziell überzeugt das Münchner Wasser mit hoher Qualität, es unterschreitet seit Jahren die zulässigen Grenzwerte. Beachten sollten Sie allerdings, dass für einige möglicherweise schädliche Inhaltsstoffe wie Arzneimittelrückstände, Pflanzenschutzmittel und polare Pestizide bisher noch keine Grenzwerte existieren. Ebenfalls anzumerken ist, dass eine Einhaltung der Grenzwerte nicht bedeutet, dass keinerlei Schadstoffe im Wasser enthalten sind. Die Grenzwerte regeln einzig die Konzentration. So konnte Stiftung Warentest in einer Überprüfung 2016 zwar Korrosionsmittel und Süßstoffe feststellen, allerdings angeblich in einer unbedenklichen Menge [8]. Die genauen Trinkwasserwerte sind online unter folgendem Link einsehbar [5]: https://www.swm.de/privatkunden/m-wasser/qualitaet.html

Stiftung Warentest konnte Korrosionsmittel und Süßstoffe im Trinkwasser nachweisen. Sollten Sie auch der Meinung sein, das derartige Chemikalien nicht in bestem Trinkwasser enthalten sein sollten, dann kommen Sie nicht um eine private Wasserfilteranlage direkt in ihrem Haushalt drum herum. Mehr Argumente warum dies ohnehin Sinn macht erfahren Sie hier…

Angaben der Münchener Wasserwerke

Laut der Wasserwerke hat das Münchener Trinkwasser eine Wasserhärte von 13,1 bis 18,9 Grad. Die stuft das Wasser als „hart“ ein. Es befindet sich in einem Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht, weshalb eine Enthärtung im Haushaltsbereich überflüssig ist. Nennenswerte Kalkausscheidungen treten bis zu einer Temperatur von 60 Grad Celsius nicht auf [1].

Leitungswasser statt Supermarkt

Die Münchener Stattwerke werben auf ihrer Homepage dafür, auf Flaschen aus dem Supermarkt zu verzichten und stattdessen Leitungswasser zu trinken. Es ist kalorienfrei, preisgünstig und umweltschonend. Denn nicht nur der anfallende Müll durch Plastikflaschen fällt weg, sondern auch der Transport der Flaschen durch LKWs zu den jeweiligen Supermärkten. Zudem ist es außerordentlich praktisch, da man weder Kisten tragen noch das Pfand wieder zum Supermarkt bringen muss.

Wer den Kontrollen der Grenzwerte im Leitungswasser nicht traut, kann auf Wunsch auf ein heimisches Filtersystem zurückgreifen. Da auf dem Weg des Wassers von der Wasseraufbereitungsanlage bis zum eigenen Wasserhahn ebenfalls Verunreinigungen auftreten können, beispielsweise durch alte Leitungen, ist ein Filter die sicherste Lösung, um sauberes und qualitativ hochwertiges Wasser zu gewährleisten. Und mit Trinkwasser-Sprudlern können auch diejenigen zufrieden gestellt werden, die auf ihre Kohlensäure im Getränk nicht verzichten wollen [3].

Trinkwasser schützen

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass München zwar eine sehr teure Stadt ist, nicht jedoch, wenn es um die Wasserversorgung geht. Die Wasserpreise sind relativ gering, die Qualität des Trinkwassers jedoch sehr hoch. Das Münchener Trinkwasser gilt sogar als eines der besten in ganz Deutschland. Selbst das Wasser, das aus den städtischen Brunnen kommt, ist bedenkenlos trinkbar [2]. Es stellt daher eine echte Alternative zum Kauf von Flaschenwasser im Supermarkt dar.

  1. Landeshauptstadt München (2016): „Wasserhärte und Wasserqualität: Stadtwerke München GmbH“. URL: http://www.muenchen.de/dienstleistungsfinder/muenchen/1089039/ (16.10.2016)
  2. Pantel, Nadia (2014): Warum die Münchener das sauberste Wasser trinken”. URL: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/trinkwasser-in-bayern-muenchner-trinken-das-sauberste-wasser-1.1935681 (16.10.2016)
  3. Stadtwerke München (2016): „M-Wasser“. URL: https://www.swm.de/privatkunden/m-wasser.html (16.10.2016)
  4. Stadtwerke München (2015): „Preisblatt M-Wasser“. URL: https://www.swm.de/dam/swm/dokumente/m-wasser/wasser-preisblatt.pdf (16.10.2016)
  5. Stadtwerke München (2016): „SWM Labor“. URL: https://www.swm.de/privatkunden/m-wasser/labor.html (16.10.2016)
  6. Stadtwerke München (2016): „Trinkwasser-Gewinnung“. URL: https://www.swm.de/privatkunden/m-wasser/gewinnung.html (16.10.2016)
  7. Verbraucherzentrale Bayern (2016): „Leitungswasser in München“. URL: https://www.verbraucherzentrale-bayern.de/leitungswasser-in-muenchen (16.10.2016)
  8. Stiftung Warentest (2016): „Der große Wassercheck“. URL: https://www.test.de/Leitungswasser-und-Mineralwasser-Der-grosse-Wassercheck-5049737-0/ (30.11.2016)

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"Wasserhelden.Net" - Redaktion

Wir von Wasserhelden.Net sind ein Team von Gesundheits- und Wasser-Enthusiasten. Bereits seit vielen Jahren beschäftigen wir uns mit dem wichtigsten Element dieser Erde und seiner schier endlosen Faszination. Mit dieser Webseite möchten wir durch Ratgeberartikel, Anleitungen und Tipps allen dabei helfen, mehr über das Thema Wasser zu lernen und besseres Trinkwasser zu genießen.


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