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Warum Wasserfilter sinnvoll sind

Laut landläufiger Meinung ist das deutsche Leitungswasser bestkontrolliertestes Nahrungsmittel der Welt, absolut unbedenklich trinkbar und von sehr guter Qualität. Dieser Aussage steht eine Reihe von wichtigen Aspekten entgegen, die das Filtern Ihres Leitungswassers sinnvoll machen. Die wichtigsten haben wir nachfolgend zusammengetragen:

Meistkontrolliertes bedeutet nicht bestmögliches Trinkwasser

Das Wasser aus deutschen Hähnen wird als das meistkontrollierteste Lebensmittel manchmal sogar bestkontrollierte Lebensmittel bezeichnet. Das klingt gut und vermittelt den Eindruck die Qualität des Wassers wäre ebenfalls sehr gut oder hervorragend. Doch werden hier einige Dinge durcheinandergeworfen:
Der Ursprung dieser Aussage rührt nämlich daher, dass die ungefähr 6.000 Wasserwerke in Deutschland [1] ungefähr 4,5 Mrd. Kubikmeter Trinkwasser herstellen und dabei permanent die Einhaltung der sogenannten Trinkwasserverordnung umsetzen müssen. Hierbei werden natürlich sehr viele Kontrollen gemacht, scheinbar so viele wie bei keinem anderen Lebensmittel.

Die Trinkwasserverordnung macht Wasser filtern wenig sinnvoll – wirklich?

Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) stammt aus dem Jahr 2001 und ist untergliedert in chemische, mikrobiologische und radiologische Anforderungen. Durch die Einhaltung von verbindlichen Grenzwerten für eine Reihe von möglichen Schadstoffen (ungefähr 50), soll das Wasser aus dem Hahn genusstauglich und rein sein. Sind die Grenzwerte eingehalten wird das Endprodukt “Trinkwasser” genannt und als meistkontrolliertes Lebensmittel gepriesen. Das Leitungswasser in Deutschland mag von sehr guter Qualität sein, insbesondere im internationalen Vergleich. Doch warum weisen immer mehr Studien und unabhängige Institute zum Teil gravierende Verunreinigungen des Trinkwassers nach? Korrosions- und Pflanzenschutzmittel, Trihalogenmethane, Schwermetalle oder besonders viele Arzneimittel ließen sich hier nennen  [2][3].

Der Zusatz “meistkontrolliert” sagt überhaupt nichts über die eigentliche Qualität des Leitungswassers aus. Allein schon, weil der Weg zu Ihrem Wasserhahn genügend Möglichkeiten der Verunreinigung bietet. Dazu später mehr.

Weitere wichtige Aspekte sind diese hier:

Schadstoffe haben im Trinkwasser nichts zu suchen – der Murks mit den Grenzwerten

Die festgelegten Grenzwerte der TrinkwV sollen uns Verbraucher vor zu hohen Belastungen schützen. Doch zum einen gelangen durch Industrie, Landwirtschaft und uns Menschen immer mehr Schadstoffe in den Wasserkreislauf, die überhaupt nicht durch die Verordnung geregelt und geprüft werden. Hierzu zählen Rückstände von diversen unnatürlichen Stoffen wie Pestiziden, ArzneimittelnHormonen und Chemikalien wie Asbest.

Und zum anderen bedeuten Grenzwerte und deren Einhaltung nicht, dass diese Stoffe komplett aus dem Wasser entfernt wurden. Für viele hochgiftige Schadstoffe sollte es gar keine Rückstände auch keine mikrokleinen geben dürfen. Insbesondere nicht solange wir nicht wissen wie sich diese auf Dauer auf unsere Gesundheit auswirken.

Eigentlich müsste die Liste der zu prüfen Schadstoffe kontinuierlich erweitert und verschärft werden, doch leider zeigt ein Blick in die Vergangenheit, das Grenzwerte im Notfall einfach nach oben verschoben wurden. Was nicht passt wird eben einfach passend gemacht, dem Verbraucher wird es schon nicht schaden.

Der lange Weg vom Wasserwerk spielt (k)eine Rolle?

Nach der “genusstauglichen” Aufbereitung im Wasserwerk muss das kostbare Gut normalerweise noch durch kilometerlange Rohrleitungen gedrückt werden. Diese und oftmals gerade die letzten Meter in Ihrem Haus können dem Wasser durch Keime aus Totsträngen oder gelösten giftigen Schwermetallen aus uralten Wasserleitungen zusätzlich an Trinkqualität nehmen. Auch das lange Stehen in den Leitungen ist nicht förderlich. Da die Trinkwasserverordnung hier nicht greift, muss jeder selbst die Qualität des Wassers sicherstellen. Tun Sie dies? Wann haben Sie eigentlich das letzte Mal den Perlator (Strahlregler) an Ihrem Wasserhahn gereinigt?

Die logische Konsequenz – Kann Wasser aus der Leitung überhaupt bestmöglich sein?

Wir Menschen sind gutgläubige Lebewesen, doch Leitungswasser wird in erster Linie als Nutzwasser für Spülung, Duschen, Geschirr, Garten und Putzen verwendet. Und zwar ganze 97% davon, den Rest der im Schnitt verbrauchten 122 Liter, nämlich 4 Liter benutzen wir zum Trinken und Kochen [4]. So wie jede andere käufliche Ware ist Wasser ein Produkt dessen Bereitstellung ein ausgehandelter Kompromiss aus ökologischen und gesundheitlichen Aspekten, technischen Grenzen und wirtschaftlichen sowie politischen Interessen ist.

Es fehlt daher klar der Anreiz das Leitungswasser in bestmöglicher Qualität bereitzustellen. “Genusstauglich” muss ausreichen, ob Sie davon morgen oder nach jahrzehntelangem Konsum krank werden, kann heute keiner sagen.

Wasser zu filtern ist auch ökologisch und ökonomisch sinnvoll

Wir Deutsche gelten als Spitzenreiter im Mineralwasserkonsum. Massenweise schleppen wir Wasserkisten oder PET-Sixpacks in unsere vier Wände. Woran liegt das? Ist es bereits der Verdacht, das Leitungswasser nicht gut genug ist? Schmeckt es im Einzelfall vielleicht nicht gut genug oder sind wir Macht der Gewohnheit dem Marketing der Großkonzerne verfallen?

Tatsache ist ein Kasten Wasser verbraucht nicht nur eigene körperliche Leistung um ihn nach Hause zu schleppen, sondern auch Unmengen an kostbaren Ressourcen: Jede einzelne Mehrwegflasche beinhaltet nicht nur hohe Kosten für Werbung, sondern auch für Spülwasser, Chemikalien und Energie zur Reinigung, Papier und Leim für Aufdruck, Metall oder Plastik für Verschluss und mindestens Treibstoff für Transport und Rücktransport. Letzterer lässt einen LKW schon mal mehrere Tausend Kilometer fahren, wenn es z.B. ein besonderes Bergquellwasser sein soll [5][6].

Das ist eine absolut unnötige Belastung für die Umwelt und obendrein ist das Wasser aus der Flasche erwiesener Maßen gar nicht besser. Öko-Test hat des öfteren in Mineralwässern Rückstände von Pestiziden und Schwermetallen gefunden [7]. Für viele Menschen neu, ist auch der Unterschied bei den einzuhaltenden Grenzwerten: Für zutage gefördertes Mineralwasser sind diese nicht nur im Umfang geringer, sondern auch höher als bei Leitungswasser. Qualitativ besseres Wasser kann es somit wohl nicht sein.

Ein gesunder Rücken, kostbare Zeit und mehr Geld – Was will man mehr?

Haben Sie schon einmal ernsthaft über die Art und Weise wie Sie Wasser konsumieren nachgedacht?
Jeder Mensch benötigt ungefähr 2-4 Liter Wasser am Tag je nach Aktivität, Jahreszeit und Zustand. Vielleicht meiden Sie PET-Flaschen aufgrund von krebserregenden Weichmachern, dann sind das bei einem 12er Kasten mit 0,7-Liter-Mehrwegflaschen aus Klarglas je nach Haushaltsgröße trotzdem bis zu einer Kiste Wasser täglich. Das ist ganz schön was zu schleppen!

Die allseits bereitstehende und kostengünstige Lösung ist gefiltertes Leitungswasser. Dieses ist immer frisch, wohlschmeckend und komplett ohne Aufwand verfügbar. Anschaffung und Unterhalt eines hochwertigen und modernen Filtersystems haben sich oftmals direkt im ersten Jahr amortisiert. Pi mal Daumen entspricht die Ersparnis für einen 4-Personenhaushalt im Vergleich zu Flaschenwasser schnell mehr als 500 EUR pro Jahr. Rechnen Sie am besten gleich selbst mal nach.

Wasserfilter auch geschmacklich sinnvoll

Geschmack ist bekanntlich verschieden, doch gefiltertes und vitalisiertes Wasser schmeckt einfach gut und besser als normales Leitungswasser. Vielen Menschen schmeckt sogar nur das Wasser aus der Flasche. Wenn Sie schon mal Leitungswasser an unterschiedlichen Orten und Ländern probiert haben, ist Ihnen bestimmt auch der teilweise riesige Unterschied im Geschmack aufgefallen. Das Wasser aus der Leitung kann richtig gut schmecken: Insbesondere, wenn zusätzlich die geruchs- und geschmacksstörenden Stoffe entnommen werden.

Die Gesamtqualität des Wassers hat entscheidenden Einfluss auf den Geschmack. Nicht nur die Mineralienzusammensetzung spielt eine große Rolle, sondern auch die physikalische Qualität des Wassers. So lässt vitalisiertes Wasser selbstgekochte Speisen und Getränke besser schmecken. In der Natur wird dies auch deutlich, denn für Tiere und Pflanzen ist Wasser auch nicht gleich Wasser.

  1. Umweltbundesamt (2015): “Öffentliche Wasserversorgung”. URL: http://www.umweltbundesamt.de/daten/wasserwirtschaft/oeffentliche-wasserversorgung#textpart-1 (17.05.2017)
  2. Stiftung Warentest. Der große Wassercheck. Magazin, 08/2016.
  3. Ökotest (2014): „Trinkwasser“. URL: http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=104627&bernr=04&seite=01 (17.05.2017).
  4. Statista (2016): „Fakten zum Thema: Wasserverbrauch“. URL: https://de.statista.com/themen/153/wasserverbrauch/ (17.05.2017)
  5. Unbekannt (2010): „Deutsche sind Weltmeister im Mineralwasser trinken“. URL: https://www.welt.de/wirtschaft/article9082943/Deutsche-sind-Weltmeister-im-Mineralwasser-trinken.html (17.05.2017)
  6. Statista (2016): „Pro-Kopf-Konsum von Mineral- und Heilwasser in Deutschland in den Jahren 1970 bis 2016 (in Liter)“. URL: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2809/umfrage/pro-kopf-verbrauch-von-mineral-und-heilwasser/ (17.05.2017)
  7. ÖKO-Test (2011): “Mineralwasser, still – Rein gar nichts” URL: http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=98002&bernr=04&seite=02 (17.05.2017)

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"Wasserhelden.Net" - Redaktion

Wir bei Wasserhelden.Net sind ein Team von Gesundheits- und Wasser-Enthusiasten. Bereits seit vielen Jahren beschäftigen wir uns mit dem wichtigsten Element dieser Erde und seiner schier endlosen Faszination. Mit dieser Webseite möchten wir durch Ratgeberartikel, Anleitungen und Tipps allen dabei helfen, mehr über das Thema Wasser zu lernen und besseres Trinkwasser zu genießen.


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