Fragen & Antworten

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Alvito Basic:
Die weiße Filtertasse, der blaue Filterkopf (Oberteil) und die blaue Überwurfmutter sind aus PP (Polypropylen). Die Dichtungen sind aus EPDM (Ethylene-Propylene-Diene-Monomer).

Carbonit Vario:
Grilamid TR 90 und POM (Hostaform C 2571)

Gehäuseoberteil und Gehäusefuß bestehen aus PP (Polypropylen).

Auslaufrohr und Eckstück für Auslaufrohr bestehen beim Alvito Auftischfilter Basic und Carbonit Sanuno aus verchromtem Messing.

Auslaufrohr und Eckstück für Auslaufrohr bestehen beim Alvito Auftischfilter Pro aus Edelstahl.

Der Schlauch zwischen Umlenkventil und Filtergehäuse besteht aus Silikon mit einem innenliegenden Gewebe zur Stabilisierung.

Hintergrund:
Aluminium ist ein Leichtmetall, das überall in der Natur vor kommt und Bestandteil sehr vieler Gesteine ist (beispielsweise Ton, Gneis und Granit). Es ist das häufigste Metall in der Erdkruste und wird bei der Verwitterung von Mineralien, wie etwa den Feldspaten Orthoklas, Anorthit oder Albit, Glimmer und Bauxit freigesetzt.

Aluminium im menschlichen Körper:
Aluminium ist kein essenzielles Spurenelement und gilt für die menschliche Ernährung als entbehrlich. Im menschlichen Körper befinden sich dennoch durchschnittlich etwa 50 bis 150 Milligramm Aluminium. Dieses verteilt sich zu ungefähr 50 % auf das Lungengewebe, zu 25 % auf die Weichteile und zu weiteren 25 % auf die Knochen. Aluminium ist damit als Spurenelement ein natürlicher Bestandteil unseres Körpers.

Täglich nimmt der Mensch etwa 5 mg Aluminium zu sich, wovon jedoch nur ein geringer Teil (etwa 0,010 mg ) aufgenommen wird, was die tatsächliche Gefährdung sehr gering hält. In dieser üblichen Menge gilt Aluminium als für den Menschen ungefährlich. Wurde das Element jedoch erst einmal aufgenommen, kann der Körper es nur schwer wieder entfernen.

Größere Mengen Aluminium haben hingegen sehr wohl Auswirkungen auf die Gesundheit. So werden sie in Zusammenhang gebracht mit Knochenerweichungen und Schäden des Zentralnervensystems. Vor allem Menschen mit Nierenschäden sind anfällig für die potentiellen Gefahren, die von Aluminium ausgehen. Beispielsweise ist ein Allergierisiko vorhanden.

Aluminium wirkt vermutlich weder mutagen noch krebserregend, es wird jedoch ein Zusammenhang mit einem erhöhten Alzheimerrisiko vermutet. Da die Aluminiumkonzentration im Gehirn mit dem Alter jedoch immer ansteigt, ist auch dies nicht gewiss. Auch das Risiko auf Rachitis bei erhöhten Aluminiumkonzentrationen im Körper scheint vorhanden zu sein.

Die gesundheitlichen Auswirkungen von Aluminium werden kontrovers diskutiert. Insbesondere können Aluminiumsalze aus aluminiumhaltigen Deodorants und Kosmetikartikeln durch die Haut aufgenommen werden, und die regelmäßige Benutzung über Jahrzehnte hinweg kann möglicherweise zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen beitragen.

Aufnahme von Aluminium:
Die Hauptbelastung mit Aluminium erfolgt über die Nahrung. Aluminium wird von allen Pflanzen aufgenommen, weil es im Boden weit verbreitet ist. Gräser können Aluminium sogar bis zu einer Konzentration von mehr als 1% der Trockenmasse akkumulieren. Aluminium ist deshalb in Form verschiedener Salze (Phosphate, Silikate) Bestandteil vieler Pflanzen und Früchte und somit enthalten die meisten Lebensmittel als Spurenelement auch Aluminium. Rohe pflanzliche Lebensmittel enthalten durchschnittlich weniger als 5,0 mg/Kg Aluminium. Dabei schwanken die Analysewerte aufgrund unterschiedlicher Sorten, Anbaubedingungen und Herkunft in erheblichen Maße. Da Tiere wie Menschen aluminiumhaltige Nahrung verzehren, sind auch Fleisch und Milchprodukte ganz natürlich mit Aluminium durchsetzt.

Aluminium bzw. Aluminiumverbindungen werden außerdem eingesetzt in Medikamenten, Kosmetik (z.B. Deodorants), Nahrungsmittelzusätzen (z.B. E 521, E 503, E 541), Aluminiumfolie, Verpackungen (Getränkedosen, Getränkekartons), Kochgeschirr, usw.

Aluminium im Wasser:
Die in der Natur hauptsächlich vorkommenden Aluminiumverbindungen Aluminiumoxid und Aluminiumhydroxid sind in Wasser unlöslich. Dennoch enthält jedes Wasser geringe Mengen an Aluminium als natürlichen Bestandteil. Die Trinkwassernormen von WHO, EU und Deutschland geben eine maximale Aluminiumkonzentration von 0,2 mg/L vor. Für Mineralwasser gibt es hinsichtlich der Aluminiumkonzentration keinen Grenzwert.

Durchschnittlich trägt Aluminium im Trinkwasser jedoch mit weniger als 1% zur täglichen gesamtem Aluminiumaufnahme bei.

In Wasserwerken wird dem Wasser zwar Aluminiumsulfat hinzugefügt, um Fällungsreaktionen auszulösen und so beispielsweise Phosphat zu entfernen. Dass sich dabei bildende Aluminiumhydroxid ist selbst so unlöslich, dass nur äußerst geringe Mengen gelösten Aluminiums im behandelten Wasser zurückbleiben. Beim Einsatz von Aluminiumsulfat zur Wasserbehandlung ist der Aluminiumgehalt des gefilterten Wassers oftmals sogar geringer als vor der Behandlung, da das Aluminiumsulfat zur Fällung anderer Aluminiumverbindungen beiträgt.

Aluminium aus dem Wasser filtern:
Die Adsorptionsfähigkeit (Bindefähigkeit) von Aktivkohle bezüglich gelöster Substanzen betrifft im wesentlichen organische Substanzen (Kohlenstoff-Wasserstoff-Verbindungen). Es gibt aber auch eine nachgewiesene Rückhaltung von anorganischen Stoffen wie Kupfer, Blei, u.a.

Unsere aktuell lieferbaren Filtereinsätze von Carbonit und Alvito wurden bisher nicht auf die Adsorption von Aluminium getestet. Solche Tests sind vor allem deswegen schwierig, weil Aluminium (in der Regel als Aluminiumsalz mit Phosphat, Silikat, Fluorid, Nitrat, usw.) in vielen verschiedenen Verbindungen vorkommen kann und die Adsorption von der jeweiligen Verbindung und ihrer Konzentration im Wasser abhängt.

Fazit:
In der Regel ist die Konzentration von Aluminium im Wasser so gering, dass der Beitrag zur täglichen Aluminiumaufnahme vernachlässigt werden kann.

Nein, nicht im eigentlichen Sinn: Der gelöste Kalk bleibt im Wasser enthalten, die Mineralien werden nicht herausgefiltert. Aktivkohlefilter können zwar als Blockfilter die im Wasser schwebenden Partikel bis zur angegebenen Filterfeinheit aus dem Wasser entnehmen, die gelösten Mineralien bleiben jedoch in jedem Fall im Wasser.

Kalk gelangt auf natürlichen Wegen ins Trinkwasser. Es ist in erster Linie eine Verbindung aus Kalzium und Magnesium. Der gelöste Kalk bleibt im Wasser enthalten, da die Härtebildenen Mineralien (Kalzium und Magnesium) nicht herausgefiltert werden.

Entgegen der weitverbreiteten Meinung, hat hartes bzw. kalkhaltiges Wasser keinerlei negative Auswirkung auf die Gesundheit und hat auch nichts mit dem Verstopfen der Herzarterien zu tun, weswegen in Deutschland auch kein Grenzwert für den Kalkgehalt im Trinkwasser besteht. Im Gegenteil: Die im Wasser enthaltenen Mineralien Kalzium und Magnesium sind sogar wichtig für unsere Gesundheit. Klassisches Quellwasser enthält in der Regel sogar besonders viele Mineralien.

Kalk dient in der Wasserversorgung auch dem Schutz des Leitungssystems vor Korrosion. Daher besteht seitens der Wasserwerke tendenziell eher sogar ein Interesse daran ein bestimmtes Kalk-Kohlensäure-Mischverhältnis zu wahren.

Der aktuelle Grenzwert für Nitrat in Trinkwasser liegt laut der deutschen Trinkwasserverordnung bei 50 mg/l. Nitrat selbst ist in den Größenordnungen der Grenzwerte vollkommen ungiftig. Allerdings kann ein Teil des Nitrats im Körper zu Nitrit umgewandelt werden, aus dem sich zum Teil Nitrosamine bilden können, die als krebserregend gelten. Gefahr besteht insbesondere für Säuglinge und für Menschen mit entarteter Darmflora durch die mögliche Bildung von Nitrit. Säuglingen sollte deshalb im Zweifel Flaschenwasser mit einem geringen Nitratgehalt gegeben werden.

Die hauptsächliche Aufnahmequelle für Nitrat bzw. Nitrit ist jedoch nicht das Trinkwasser, sondern das Essen: Nitrate werden von Pflanzen als Nährstoffe verwertet und in mehr oder weniger großen Mengen auch gespeichert. Nitrate können vor allem in Salaten und Gemüsen in relativ großen Mengen vorkommen. Die Gehalte schwanken sehr stark, dabei spielt die Jahreszeit (bei geringer Sonneneinstrahlung ist der Nitratgehalt höher), der Anbau (insbesondere die Düngung) und sogar die Erntezeit (Morgens ist der Nitratgehalt höher als Abends) eine wesentliche Rolle. Doch auch die Zubereitung spielt eine Rolle: aufgewärmte Speisen oder Speisen, die lange warm gehalten wurden, besitzen höhere Nitratwerte. Hohe Nitratgehalte finden sich unter anderem in: Kopfsalat, Spinat, Feldsalat, Endivien, Roter Bete, Radieschen, Rettich, Kohlrabi, Stielmangold, Fenchel. Für eine Reihe von Pflanzen sind deshalb verbindliche Nitratgrenzwerte vorgeschrieben.
Nitrate und Nitrite werden auch als Konservierungsmittel z. B. zum Pökeln von Fleisch- und Wurstwaren eingesetzt. Werde diese erhitzt, so erhöht sich nochmal der Anteil an Nitrosaminen. Darüber hinaus finden sich in Bier sehr hohe Gehalte an Nitrosaminen, die beim Darren des Gerstenmalzes entstehen. Ebenso nehmen Raucher erhebliche Mengen an Nitrosaminen auf. Speisen mit hohem Nitratgehalt sind für Säuglinge natürlich genauso ungeeignet, wie nitrathaltiges Trinkwasser.

Aktivkohle-Filter entnehmen dem Wasser kein Nitrat in Form von Salzen (anorganischen Verbindungen). In der Hauptsache dienen die Grenzwerte für Nitrat allerdings als Indikatorwerte für eine allgemeine Belastung der Trinkwasserquellen mit stickstoffhaltigen organischen Verschmutzungen und diese werden von Aktivkohle-Filtern reduziert (Aktivkohle entnimmt organische Verbindungen sehr effektiv aus dem Wasser).

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein möglichst geringer Nitratgehalt im Trinkwasser wünschenswert, ein Gehalt innerhalb der Grenzwerte jedoch akzeptabel ist – außer für Säuglinge. Der größte Teil des aufgenommenen Nitrats stammt aus der Nahrung und lässt sich selbst bei gesunder Lebensweise nicht völlig vermeiden. Aktivkohlefilter können anorganische Nitratverbindungen aus Leitungswasser nicht zuverlässig entnehmen, reduzieren allerdings die organischen Nitratverbindungen. Flaschenwasser als Trinkwasserquelle bringt nur einen geringen Vorteil, da es ebenfalls Nitrat enthalten kann. Für Mineralwasser besteht noch nicht einmal ein Grenzwert bezüglich des Nitratgehaltes. Letztlich wird im Alltag für Kaffee, Tee und zum Kochen üblicherweise immer Leitungswasser genutzt – und zwar völlig bedenkenlos.

Nitratgehalte innerhalb der Grenzwerte im Trinkwasser sind kein Grund für eine übertriebene Reaktion, da Nitrat, Nitrit und Nitrosamine ebenso in vielen Lebensmitteln enthalten sind.

Das Filtervermögen von gesinterten Aktivkohle-Blockfiltern unterscheidet sich wesentlich von der lose geschütteten Aktivkohle in klassischen Tischkannenfiltern. Mehr hierzu und warum nicht nur die Porengröße bei Aktivkohle eine große Bedeutung hat erklären wir hier.

Lesen Sie hierzu auch die umfangreichen Ausführungen des Herstellers Alvito über das Filtervermögen von Aktivkohle.

Nein, Auftischfilter dürfen nicht an Wasserhähne angeschlossen werden, die mit einem drucklosen Warmwasserspeicher (Wasserboiler) verbunden sind. Der Wasserspeicher kann durch den Gegendruck des Filtersystems platzen und einen Schaden verursachen. Nur Einbaufilter dürfen vor (!) einem drucklosen Warmwasserspeicher installiert werden.

Auftischfilter dürfen auch nicht an Wasserhähnen mit einem Schlauch angeschlossen werden, da auch der Schlauch auf Dauer durch den Gegendruck des Filtersystems beschädigt werden kann. Die Installation eines Einbaufilters in der Variante „A“ oder „C“ ist in einem solchen Fall die Lösung.

Der Anschluss eines Auftischfiltersystems ist an einfachen Standard-Armaturen einfach und schnell möglich. Bei Armaturen mit einem M22-Außengewinde können Auftischfilter mit dem Umlenkventil direkt angeschlossen werden. Für Armaturen mit einem M24-Innengewinde liegt jedem Auftischfilter ein entsprechender Adapter bei.

Für Armaturen mit anderen Außen- oder Innengewinden sind spezielle Adapter als Zubehör lieferbar. Weitere finden Sie im eine gesonderten Katalog „Filterzubehör“ ab Seite 10.

Lassen Sie mindestens 5 Liter Wasser ablaufen, danach klart das Wasser auf. Der Aktivkohlestaub wird aus dem Filtereinsatz gespült.
Durch Lufteinschlüsse im Filtereinsatz kann es im gefilterten Wasser zu einer Schaumbildung kommen. Dieser Schaum löst sich nach kurzem Stehenlassen des Wassers wieder auf.

Der Prozentsatz, zu dem viele unerwünschte Stoffe aus dem Leitungswasser gefiltert werden können, hängt bei einem Aktivkohlefilter unter anderem von der Größe der Filterporen und von der Fließgeschwindigkeit des Wassers im Filtereinsatz ab. Aus diesem Grund haben unsere angebotenen Filtereinsätze extrem feine Poren und bieten nur eine relativ geringe Durchflussgeschwindigkeit.

Wenn das gesamte Hauswasser mit einem Aktivkohlefilter gefiltert werden sollte, dann müsste entweder eine sehr große, teure Filteranlage installiert werden oder die Filtereinsätze müssten sehr große Poren haben und würden dem Wasser viele unerwünschte Stoffe nicht entnehmen können.

Die Filterung des gesamten Hauswassers mit einem relativ großporigen Aktivkohlefilter (der genügend Wasserdurchfluss bietet) macht eigentlich nur dann Sinn, wenn das Leitungswasser viel Chlor enthält. Das ist in Deutschland kaum der Fall und selbst dann wäre eine zusätzliche Feinfilterung an der Entnahmestelle für Trinkwasser empfehlenswert, um weitere unerwünschte Stoffe zu entnehmen.


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